Zwei Jahre Pandemie – der Lockdown hat Geburtstag 

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Genau zwei Jahre ist es jetzt her: Am 15.3.2020 war der erste Tag des ersten Lockdowns und unser erster Tag mit dem gesamten Team im Home-Office. Die meisten von uns konnten sich damals nicht vorstellen, dass es so lange dauern würde. Heute blicken wir zurück und teilen unsere Erlebnisse und Erfahrungen aus zwei Jahren Pandemie.

Zeit für einen Rückblick

Jede:r packte seinen/ihren Rechner ein. Tastaturen, Mäuse, Headsets, Stromkabel, Telefon – wie bei jedem Umzug überrascht es einen, wie viel Zeug man bei der täglichen Arbeit braucht. Außerdem mussten wir auch schauen, dass im Büro nichts zurückbleibt, das unsere Aufmerksamkeit erfordert. Einige von uns haben sich im Home-Office liebevoll um die Büropflanzen gekümmert. Dieser Gummibaum zählt damit eindeutig zu den Lockdown-Profiteuren. 

Der Lockdown sollte an einem Montag beginnen. Zum Glück war das am Freitag davor schon beschlossen, so konnten wir uns auch ausreichend vorbereiten. Die letzten Stunden vor dem Wochenende verbrachten wir mit der Planung der Home-Office-Zeit.  

Drei Monate waren die Räume in der Schlossstraße verwaist. Lediglich Daniel kam ab und an rein, damit die Räume uns die lange Zeit nicht übelnehmen. 

Neue Arbeitsweisen

Die Digitale Welt ist unser Geschäft. Remote-Arbeit war damit für uns kein wirkliches Problem. Doch die Arbeitsabläufe im Team waren dennoch auf persönlichen Kontakt geeicht. Es dauerte ein wenig, neue Routinen zu entwickeln, mit denen alle zufrieden waren. Da wir uns nicht mehr zufällig über den Weg liefen, mussten regelmäßige Besprechungen her. Über Slack wurde auch ein Channel für den Flurfunk eröffnet. 

Diese neuen Strukturen halfen uns dabei, den Kontakt zu halten und unsere Arbeit im neuen Umfeld fortzuführen. Lediglich für einige Kundenkontakte war es etwas schwieriger. Während man sich „früher“ an einen Tisch setzte, musste nun alles telefonisch oder über Videokonferenzen abgewickelt werden. Nicht bei all unseren Kund:innen war hierfür die Technik vorhanden. Und neukaufen war aufgrund des plötzlich gestiegenen Bedarfs auch nicht so einfach. 

Vorsichtige Rückkehr ins Büro

Am 16. Juni also fast auf den Tag genau drei Monate später, verkündete Daniel, dass eine vorsichtige Rückkehr ins Büro wohl möglich wäre. Wir orientierten uns dabei an den Regelungen für Restaurants und private Treffen. Wer wollte, war im Büro wieder willkommen. Wer weiter im Home-Office bleiben wollte, durfte bleiben. Beide Angebote wurden dankend angenommen. Manchen drohte zu Hause die Decke auf den Kopf zu fallen, während andere die kurzen Arbeitswege genossen. Bis heute haben wir ein buntes Durcheinander von 100 % im Büro, 100 % Home-Office und allen Varianten dazwischen. 

Trotz Pandemie – das Team wurde größer

Ähnlich wie der Gummibaum konnte auch unser Team im Laufe der letzten zwei Jahre wachsen. Daniel bewies, dass sogar Vorstellungsgespräche und die Einarbeitung von neuen Mitarbeiter:innen aus dem Home-Office möglich sind. So war es uns zum Beispiel möglich über Jobs remote auszuschreiben und wertvolle Mitarbeiter:innen zu finden.  

Nachbarschaftshilfe

Wir haben aber auch gesehen, dass das in unserer Nachbarschaft ganz anders aussieht. Daher haben wir sehr gerne bei Projekten mitgeholfen, welche die Folgen der wiederkehrenden Lockdowns für andere Unternehmen mildern sollten. Mit der digitalen Kooperative und Koblenz bringt’s halfen wir anderen Unternehmen, den jetzt so wichtigen Schritt in ein digitales und somit coronafestes Geschäftsmodell zu wagen. Auch mit unserem Angebot regioweit gewährten wir Unternehmen, die vom Lockdown betroffen waren, großzügige Rabatte. 

Wie sieht die Welt heute aus? 

Nach zwei Jahren Pandemie haben wir leider neue Sorgen, über die wir nachdenken müssen. Doch ganz vorbei ist auch Corona noch nicht. Bis heute ist ein Großteil unserer Mitarbeiter:innen überwiegend im Home-Office. Zwei Weihnachtsfeiern haben nur digital stattfinden können. Manche neuen Teammitglieder haben noch nicht alle Kolleg:innen kennenlernen können. Videokonferenzen sind heute so normal, dass eine Arbeit ohne Kamera kaum noch vorstellbar ist.

Wir haben alle gelernt, dass remote-work geht. Und vielen gefällt es. Sei es dank den Fußbädern, die im Sommer beim Arbeiten kühlen oder im Winter wärmen. Die vielen Stunden die mangels Pendeln eingespart werden. Oder das man morgens keine Gedanken und Zeit mehr an das Erscheinungsbild verschwenden muss. Wir haben aus der Pandemie viel neues gelernt, was wir auch danach noch nutzen werden. Dank Impfung und mit flexibler Gelassenheit sind wir zuversichtlich, dass im Sommer wieder mehr von der alten Normalität einkehren kann. Ebenso werden wir auch den letzten Rest der Pandemie noch schaffen – wir blicken optimistisch in die Zukunft.

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